QR-Code mit Logo erstellen – individuell und trotzdem gut scannbar

aktualisiert am 21. August 2026

Ein QR-Code mit Logo wirkt professioneller und lässt sich direkt Ihrem Unternehmen, Verein oder Ihrer Marke zuordnen. Wichtig ist jedoch, dass das Logo nicht auf Kosten der Lesbarkeit geht.

Mit QR Swiss können Sie Ihren QR-Code gestalten, ein Logo integrieren und den fertigen Code direkt als PNG, SVG oder PDF herunterladen.

QR-Code mit Logo erstellen

Bei QR Swiss können Sie Ihren QR-Code direkt im Generator ohne Anmeldung erstellen oder sich anmelden, um zusätzliche Funktionen und Vorteile zu nutzen.

  1. Weiterleitungsziel festlegen
  2. Unter Design Farben und Darstellung anpassen
  3. Im Bereich Logo das eigene Logo hinzufügen
  4. Bei der Fehlerkorrektur wird automatisch H (30 %) ausgewählt
  5. QR-Code mit dem Smartphone testen
  6. Als PNG, SVG oder PDF herunterladen

Warum ist die Fehlerkorrektur bei einem Logo wichtig?

Ein QR-Code besteht aus vielen kleinen Datenfeldern. Wird in der Mitte ein Logo platziert, werden zwangsläufig Teile dieser Informationen verdeckt.

QR-Codes besitzen deshalb eine Fehlerkorrektur. Sie ermöglicht es, einen Code auch dann noch auszulesen, wenn Teile beschädigt, verschmutzt oder verdeckt sind.

Es gibt vier Stufen:

  • L: ca. 7 %
  • M: ca. 15 %
  • Q: ca. 25 %
  • H: ca. 30 %

Für einen QR-Code mit Logo wird automatisch die Stufe H (30 %) gewählt. Sie bietet die höchste Fehlerkorrektur eines normalen QR-Codes.

Wichtig: Die Angabe von 30 % bedeutet nicht, dass einfach 30 % der sichtbaren QR-Code-Fläche mit einem Logo überdeckt werden dürfen. Die Fehlerkorrektur bezieht sich auf die im QR-Code gespeicherten Codewörter. Das Logo sollte deshalb trotzdem möglichst kompakt bleiben.

Wie gross darf das Logo im QR-Code sein?

Die Logo-Grösse wird automatisch vom Generator festgelegt und so berechnet, dass der QR-Code zuverlässig scanbar bleibt. Entscheidend ist dabei vor allem, dass das gewählte Logo zum Einsatzzweck passt.

Für die Qualität gilt: Wenn der QR-Code beispielsweise im Web nur rund 400 px breit dargestellt wird, reicht ein Logo mit geringer Auflösung völlig aus. Soll der QR-Code hingegen gedruckt werden, muss das Logo entsprechend hochauflösender vorliegen, damit es im Druck scharf bleibt.

Am besten laden Sie den fertigen QR-Code am Ende herunter und prüfen direkt, ob das Logo klar und sauber dargestellt wird und auch beim Scannen keine Probleme verursacht.

Je weniger Daten, desto übersichtlicher der QR-Code

Wie komplex ein QR-Code aussieht, hängt unter anderem davon ab, wie viele Informationen darin gespeichert werden. Je mehr Daten gespeichert werden, desto mehr einzelne Module werden benötigt.

Für eine Website sollte deshalb möglichst nur die notwendige URL gespeichert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist ein dynamischer QR-Code. Dabei befindet sich im QR-Code nicht direkt das endgültige Ziel, sondern eine feste QR-Swiss-Adresse. Das eigentliche Ziel kann anschliessend im Account geändert werden, ohne den bereits gedruckten QR-Code auszutauschen.

Das ist beispielsweise praktisch bei:

  • Flyern und Broschüren
  • Visitenkarten
  • Speisekarten
  • Verpackungen
  • Veranstaltungen
  • Schaufenstern
  • Produktinformationen

Lesetipp: Dynamische vs. statische QR-Codes

QR-Code mit Logo für den Druck

Soll der QR-Code auf Visitenkarten, Flyern, Plakaten oder Verpackungen verwendet werden, sollte er nicht unnötig klein gedruckt werden.

Eine pauschale Mindestgrösse gibt es für jeden Anwendungsfall nicht. Entscheidend sind unter anderem die Anzahl der Module, Druckqualität und der spätere Scan-Abstand. Auch DENSO WAVE weist darauf hin, dass die tatsächlich lesbare Grösse vom verwendeten QR-Code und vom Scanner abhängt.

Hinweis: Das Logo sollte für den Druck nicht zu klein gewählt werden, da es sonst schwer erkennbar oder verschwommen angezeigt werden kann.

Welches Dateiformat eignet sich?

QR Swiss stellt den QR-Code als PNG, SVG und PDF zur Verfügung.

Für Webseiten und digitale Inhalte eignet sich meistens PNG.

Für Druckprodukte ist PDF besonders praktisch für Druckdaten. SVG eignet sich ebenfalls, da der QR-Code ohne Qualitätsverlust vergrössert werden kann.

QR-Code mit Logo unbedingt testen

Auch wenn ein QR-Code in der Vorschau korrekt aussieht, sollte er vor der Veröffentlichung getestet werden – und zwar nicht nur dort, sondern auch nach dem Download der fertigen Datei.

Das Logo kann sowohl bei statischen als auch bei dynamischen QR-Codes verwendet werden.

Der Unterschied liegt im hinterlegten Inhalt.

Bei einem statischen QR-Code wird das Ziel direkt im Code gespeichert. Nach dem Erstellen lässt es sich nicht mehr ändern.

Bei einem dynamischen QR-Code bleibt der QR-Code gleich, während das hinterlegte Ziel später angepasst werden kann. Das ist besonders sinnvoll, wenn der QR-Code gedruckt oder länger verwendet werden soll.

Zu wenig Kontrast

Ein hellgrauer QR-Code auf weissem Hintergrund sieht vielleicht dezent aus, kann aber deutlich schlechter erkannt werden.

Eckmarkierungen verändert

Die drei grossen Positionsmarkierungen sollten klar erkennbar bleiben.

Nur am eigenen Smartphone getestet

Ein funktionierender Scan mit einem Gerät ist noch keine Garantie dafür, dass der Code überall zuverlässig funktioniert.

QR-Code erst nach dem Druck testen

Besonders bei Flyern, Verpackungen oder Visitenkarten sollte der Code unbedingt vor der endgültigen Bestellung getestet werden.

QR-Code mit eigenem Logo kostenlos erstellen

Für einen zuverlässigen QR-Code mit Logo sind vor allem vier Punkte wichtig:

Logo nicht zu gross wählen, Fehlerkorrektur H verwenden, ausreichend Kontrast und Abstand lassen und den fertigen Code testen.

Mit dem QR-Code-Generator von QR Swiss können Sie Design, Farben und Logo direkt anpassen und das Ergebnis anschliessend als PNG, SVG oder PDF herunterladen.

QR-Code mit Logo erstellen

Kevin Kühn

Mein Name ist Kevin Kühn – Webdesigner und Entwickler. Mit QR Swiss entwickle ich eine Plattform, die QR-Code-Management einfach, professionell und zuverlässig macht – gebaut für Schweizer Ansprüche.